Schon Albert Einstein sagte: „Alles ist relativ“. Doch was heißt das genau? Nun man kann sagen, dass jeder Punkt aus dem man etwas betrachten kann, es einem ermöglicht, andere Sichtweisen vom Betrachteten zu erhalten. Gehen wir nun davon aus, dass eine imaginäre Testperson sich wirklich und aus vollem Herzen auf etwas freut (Weihnachten, Geburtstag, Lohn ^^). Aufgrund der Erwartungshaltung wird die Person immer wieder an das zu erwartende Ereignis denken. Dies führt dazu, dass die Person so viel Zeit damit verbringt aktiv zu warten, dass die Zeit bis hin zum erwarteten Ereignis als ausgesprochen lange empfunden wird. Da wir nicht gerne auf etwas Tolles warten ist diese Wartezeit wohl nur als Leidensweg zu bezeichnen. Haben wir nun eine Testperson die eine unliebsame Aufgabe erledigen muss (bügeln, Hecke schneiden etc.). Diese Person wird meist während der Tätigkeit daran denken, wie sehr sie doch diese Tätigkeit verabscheut – somit hat die Testperson wieder sehr viel Zeit damit vergeudet, daran zu denken, wie sehr sie diese Tätigkeit doch verabscheut. Wieder hat sich die Testperson aktiv mit dem Thema auseinander gesetzt und es kommt einem fast unerträglich lange vor. Nehmen wir nun an, dass die Testperson in beiden Fällen an was anderes gedacht hätte (beim Warten auf das Ereignis), so wäre sie mit dem hier und jetzt beschäftigt und das Ereignis wurde gefühlt früher erreicht. Dasselbe kann auch auf die Person mit der unliebsamen Tätigkeit angewandt werden. Würde die Testperson während der unliebsamen Tätigkeit sich wirklich auf die Tätigkeit konzentrieren, dann würde der Vorgang die Tätigkeit auszuführen auch gefühlt nicht so lange andauern.
Welchen Schluss kann man aus diesem imaginären Testaufbau ziehen? Nun, wie die Zen-Buddhisten schon so lange sagen: „Verweile im Moment und nicht in der Zukunft oder der Vergangenheit“. Jeder Moment ist anders, nimm ihn wahr wie er ist und nicht wie du ihn dir vorstellst. Das Leben kann so viel leichter sein, wenn wir uns einfach nur auf das hier und jetzt konzentrieren. Und warum das Leben nicht so gut wie möglich, mit minimalem Aufwand, Leben? Also willkommen im hier und jetzt, ich sehe schon wie du dich darauf freust!
Ich neuerdings auch bei Twitter unterwegs. Ich habe mich dafür entschieden weil Twitter das bessere Werkzeug ist um alltägliche Themen zu Behandeln die keine große Beschreibung erfordern.
Mein Acc: @NetzChaotDe
Es wird natürlich auch weiterhin neue Artikel im Blog geben.
Heute präsentiere ich euch ein Videointerview mit Meijin.
Wie in meinem Vorherigen Artikel geschrieben, wollte ich ein Interview mit Meijin machen, was wir auch am 11 März durchgezogen haben. Ab heute ist der Videobeitrag oben und kann von euch begutachtet werden. Eine Transkription wird in kürze folgen. Bitte kommentiert diesen Beitrag und sagt mir was ihr davon haltet. Aber ich würde sagen, lassen wir doch besser das Ergebnis für sich sprechen, viel Spass damit.
NetzChaot: Hallo hier ist Netzchaot, willkommen zu meinem ersten Videointerview hier neben mir stehen habe ich Meijin. Er ist ein Rapper aus Blaufelden und wir werden demnächst was über Ihn erfahren.
NetzChaot: Meijin, letzten Monat ist dein Video Hol die Bullen rausgekommen. Der Song dazu als auch das Video sprechen eine gewisse Sprache. Was hast du dir dabei gedacht als du den Song geschrieben hast als du das Video genau in der Art aufgenomen hast wie du es gemacht hast?
Meijin: Wie soll ich es dir sagen? Also, was habe ich mir dabei gedacht? Was denkt man sich dabei wenn mann … weiß nicht, angepisst ist von irgendwas. Total wütend über irgendwas ist. Frustriert und enttäuscht von irgendwas ist. Ja wenn man halt so …
Netzchaot: Du hast quasi die Wut raus gelassen?
Meijin: Ja genau, über die ganzen … Wie soll ichs sagen … Poliizei, die uns jeden Tag auf den Sack geht und die deutschen Einheimischen die uns nicht akzeptieren wollen obwohl es auch unser Land ist.
NetzChaot: Ja pass mal auf, im Großen und Ganzen, die Stimmung und das Feedback das zurück kam. Ich habe Kommentare gelesen wo einfach gesagt wird dass du genau das bist was du eigentlich verurteilst.
Meijin: Ja eben, eben. Ich bin ja eigentlich ein Deutscher. In meinem Pass steht deutsch, ich habe deutsche Vorfahren aber trotz all dem wollen mich die einheimischen Deutschen nicht akzeptieren. Verstehst du das? Ich verstehe es auch nicht wieso, keine Ahnung. Es ist halt schon immer so gewesen und es wird wohl auch immer so sein. Ich weiss es nicht ob sich in 500 Jahren mal ändern wird.
NetzChaot: Du hast ja vorhin die Polizei erwähnt. Ich meine das ist ja auch ein Hauptthema in dem Song. Hattest du schon mal Probleme mit der Polizei?
Meijin: Darf ich das sagen?
NetzChaot: Frei raus!
Meijin: Ja was heisst öfters. Ja, des öfteren schon gehabt ja. Aber nicht nur ich sondern allgemein meine ganzen Freunde, Verwandten, Freundesfreunde. Ja, ich hatte öffters Problem mit der Polizei.
NetzChaot: Denkst du zum Teil unbegründet?
Meijin: Oft ja, oft. Also wenn wir an einem Samstag um 16 Uhr – ja. An einem Samstag um 16 Uhr wenn jetzt die Bullen vorbei kommen und uns sagen “Macht die Musik leiser!” obwohl sie nicht laut ist und uns die ganze zeit Beobachten, gucken was wir machen und zu uns sagen wir sollen nach Hause gehen. Wieso wir nicht woanders hingehen und bla bla bla. Sag mal darf ich denn nicht irgendwo hingehen wo ich hin möchte oder was? Habe ich denn irgendwas angestellt was dir nicht passt oder wie? Weißt des ist halt des was mich aufregt.
NetzChaot: Denkst du die machen sich so ein bisschen ein Hobby daraus, euch zu verarschen?
Meijin: Ja keine Ahnung ich weiß nicht. Die gucken bestimmt meinen Ausweis an, sehen aha aus Russland, Kasachstan, aha aha. Die machen wir gleich mal fertig. Die können sowieso nichts machen, denen glaubt sowieso doch keiner. So in der Art.
NetzChaot: Denkst du das ist hier in der Gegend generell so oder nur in Blaufelden?
Meijin: Ne das ist allgemein, nett nur hier in der Gegend. Das ist allgemein überall. Ich habe Freunde die aus NRW kommen und die erzählen mir das gleiche. Das die Deutschen sie nicht mögen, dass die Polizei sie mehr sag ich mal … wie kann man es sagen … auf dem Kicker hat. Es ist eifnach fakt, die leute die dir sagen dass das nicht stimmt, die lügen einfach. Oder das sind einfach Deutsche oder irgendwelche Anderen die das nicht verstehen können weil sie sowas nicht miterlebt haben.
NetzChaot: Ja gut, ich denke generell kann man das nicht so sehen. Aber es gibt ja immer Solche und Solche.
Meijin: Ja klar, das stimmt auch. Aber hier in der Gegend …
NetzChaot: Ich denke mal egal wo du hingehst wo irgendein Security deinen Ausweis anschaut …
Meijin: Genau. Ich will die Diskothek jetzt nicht nennen. Aber ich kenne schon viele Diskotheken wo das der Fall war. Wo zum Beispiel ich oder Freunde nicht rein gekommen sind weil wir in Russland geboren sind und deswegen was anderes sind als die Deutschen.
NetzChaot: Du willst damit aussagen: “Manche sind gleicher als gleich.”?
Meijin: Wie gleicher als gleich?
NetzChaot: Alle sind gleich, manche sind gleicher.
Wie versprochen hier das Video “Hol die Bullen” von Meijin.
Meijin ist ein kreativer junger Musiker der gerade im Bereich Deutschrap aktiv ist. Es würde mich freuen mehr über Ihn zu hören oder vielleicht sogar ein Interview mit Ihm machen zu können.
Ein weiterer Geheimtip von Ihm ist “Jetzt oder Nie”.
Zieht es euch rein und vergesst bitte nicht zu kommentieren.
Ab Freitag den 3. Februar wird der Blog zusätzlich um Artikel im Bereich Musik erweitert. Hierbei soll vor allem über Neuigkeiten in der unabhängigen Musikszene berichtet und Diskutiert werden. Natürlich sind Tracks und Musikvideos auch vertreten.
Den Startschuss macht das Video “Hol die Bullen” von Rapper Meijin das hier auf dem Blog zum Releasezeitpunkt (3.2.2012) zu sehen sein wird.
Sie waren schon viel zu lange in diesem dreckigen Loch. Seit mindestens vier Tagen kämpfen sie sich durch die Zitadelle der Furcht. Da die Zitadelle nur sieben Tage an diesem Ort und vorallem in dieser Dimension verweilen wird, müssen sie sich beeilen. Von der ehemals stattlichen Gruppe sind nur noch sie fünf übrig geblieben. Der Priester Woloch, die Magierin Lina, der Krieger Wordas, die Waldläuferin Irin und ich Rokon von Beruf Abenteurer. Die andern fünf Mitglieder sind der Dämonenhorde unterhalb der Zitadelle zum Opfer gefallen. Dieses feige Pack hat sie mit einer gewaltigen Übermacht aus dem hinterhalt angegriffen. Die weniger Erfahrenen unter ihnen sind bereits bei der ersten Welle des Ansturms in der Unterwelt versunken. Mögen sie in Frieden ruhen. Nun stehen wir da auf der 43. Ebene der Zitadelle. Alle sind von den letzten vier tagen gezeichnet. Wordas ist so schwer verletzt das selbst der Priester ihn nur für kurze Kämpfe heilen und vor allem auf den Beinen halten kann. Die letzten 10 Ebenen habe ich die Meute vom Rest der Gruppe fern gehalten, während Lina und Irin sie mit Magie und Pfeilen beharkt haben. Eigentlich ist unsere Gruppe viel zu aufgerieben um noch weiter in Richtung der 45. eben zu streben, aber ein jeder von uns hat mindestens eine Rechnung mit dem Dämonenfürsten zu begleichen. Ob es nun Familienangehörige, Freunde, ganze Dörfer oder gar Königreiche sind die von uns genommen wurden, dieses Band verbindet uns alle und motiviert uns trotzt der Grenzen unserer sterblichen Körper weiter zu ziehen. Eigentlich sollten wir keine Chance gegen einen so mächtigen Feind haben, doch die chance besteht, so klein sie auch sein möge. Ein Geschäft mit einem mächtigen Magier ermöglicht es uns noch einmal in unserer stärksten Form gegen diesen abscheulichen Anführer ganzer Legionen niederer Dämonen anzutreten. Zwar ist der Preis für so einen Zauber recht hoch, nur die Hälfte der ursprünglichen Gruppe würde den Kampf überleben doch wir waren bereit jeden Preis zu zahlen.
Wir haben nicht mehr viel Zeit, so langsam bereiten wir uns innerlich auf die Konfrontation mit dem Dämonenfürsten vor. Jeder erhielt damals eine Rote Perle, welche unsere Lebensenergie und einen Zauber enthält. Der Zauber soll uns verwandeln, unsere verlorenen Stärken zurückkehren lassen und unserer Rache Ausdruck verleihen. Für alles was man uns genommen hat, für alles was er uns genommen hat und für alles was er unserer Welt angetan hat. Die Toten, die Zerstörung, die Schändung und die Dunkelheit die über uns kam. Für all das wird er büßen, dass schwöre ich bei dem Schwert meines Vaters. Die anderen rasteten noch, Wordas schlief, der Priester befand sich in Meditation und Gebet um es dem Krieger zu ermöglichen weiter zu reisen. Die beiden Frauen saßen einfach nur still da und versuchten sich ihre Erschöpfung nicht anmerken zu lassen. Doch jeder einzelne von uns wusste was in nur zwei Ebenen Höhe auf uns warten wird und was wir zu tun hatten. Ich dachte an meinen geschundenen Körper, doch was ist ein geschundener Körper schon wenn man genau weiss das es schon ziemlich bald vorbei sein wird und ich meine Rache über dieses Geschöpf der Unterwelt haben werde. Ein Geräusch erklang …
Ich besitze das Samsung Galaxy Ace nun seit einem Monat. Und ich muss sagen ich bin durch die Bank weg zufrieden mit diesem Smartphone. Die Preis/Leistung ist hervorragend und die Akkulaufzeit mit 1,5 bis 2 Tagen (mit meinen Einstellungen) ist auch recht ordentlich. Mittlerweile habe ich ein schönes Portfolio an Apps installiert die mir das Leben leichter und unterhaltsamer machen. Diese Apps möchte ich hier mal auflisten.
Launcher:
Zeam Launcher – Resourcenschonender und intuitiv verwendbarer Launcher
Kommunikation:
K-9 Mail – Sehr schnelles, zuverlässiges und intuitiv bedienbares Email Programm
Facebook – Social Networking in Reinkultur
Kwick! – Social Networking … fast sogar noch einen ticken besser als die Facebook App
Skype – VoIP, Chat etc.
Live Profile – Instantmessaging
WordPress – Mobile Blog Management
Unterhaltung:
Dolphin Browser HD – Surfen mit vielen Erweiterungen
Wikipedia Mobile – Mobiler zugriff auf die Wikipedia
Youtube – Mobile zugriff auf Youtube
Amazon Kindle – Ebooks vom Kindle store direkt auf dem Smartphone lesen
MangaWhat – Mangas auf dem Smartphone lesen
SongBird – Genialer Audio Player
VPlayer Pro – Videoplayer
YooNinja Free – Unterhaltsames und simples JumpGame
NinJumpe – Unterhaltsames und simples JumpGame
Gimmicks und Widgets:
Battery Info – Anzeige des Akkustands in % und restliche Laufzeit in Stunden und Minuten
Flashlight – LED der Cam als Taschenlampe verwenden
Compass – Wie der Name schon sagt
barcoo – Barcodes einscannen, damit Infos zu Produkten abrufen und nach der nächsten Kaufmöglichkeit suchen
Dropbox – Dateien über Computer und Smartphones verteilen
Fast Image Viewer Free – Bildbetrachter mit großer Formatunterstützung
Shazam – Ein laufendes Musikstück analysieren und herausfinden wie es heisst
SMS Backup & Restore – SMS-Archiv sichern und wiederherstellen
TubeMp3 – Youtube-Videos in .mp3 umwandeln
Lernen und Infos:
Body Language – Kleines Ebook über Körpersprache
Daily Chinese – Chinesisch-Kurs
Französisch in einem Monat – Französisch Kurs
French Free – Französisch Kurs
Maestro – Notensheets erstellen
Music Sheet Workout – Training um Noten besser und schneller zu lesen
Obenkyo – Japanisch Kurs
Piano Sight Reading – Noten lesen und die richtige Taste auf einem On-Screen Keyboard drücken^^
Produktivität:
EverNote – Notizen, ToDo-Listen etc. über Computer und Smartphone synchronisieren
Think Free Office – Office Dateien öffnen und betrachten
WordPress – Blogverwaltung
Hier geht es zum Android Market in dem ihr all diese Apps bekommen könnt, natürlich muss man für keines auch nur einen müden Cent zahlen.
Gibt es weitere Vorschläge zu guten Apps oder kennt jemand gute Alternativen zu den hier vorgestellten Apps? Einfach einen Commi hinterlassen^^
Wer hat nicht schon ein Abgabedatum für einen Text gehabt? Ob es nun ein Report, eine wissenschaftliche Ausarbeitung, ein Songtext, eine Dokumentation oder eine Abschlussarbeit ist. Dabei treten oft eines oder mehrere der folgenden Probleme auf:
Ach, ich habe auch noch später Zeit den Text fertig zu machen
Mir fällt einfach nichts ein
Ich komme hier nicht weiter
Ich kriege einfach keinen normalen Satz hin
Das passt einfach nicht
…
Jedoch ist jeder Mensch der in der Lage ist sich sprachlich auszudrücken auch in der Lage sich schriftlich auszudrücken. Man ist sich dessen meist nur nicht so richtig bewusst. Auch mich trifft oft der Schlag einer Demotivation, einer Schreibblockade oder eines anderen Grundes der mich dazu bringt meine Schreibarbeiten hinauszuschieben, nicht zu machen oder einfach keine Lust darauf zu haben. Dabei kann das alles so einfach wie pragmatisch gelöst werden. Die Lösung für dieses Problem nennt sich free writing.
Wer free writing schon einmal ausprobiert hat, kann sehen wie diese Methode die Gedanken beflügelt, sehr schnell von Statten geht und uns die Lust nach mehr macht. Im folgenden Artikel werde ich ein bisschen darauf eingehen wie man die meisten seiner Schreibprobleme simpel und mit wenig Aufwand lösen kann und vielleicht sogar ein bisschen süchtig nach dem Schreiben werden kann.
Ich sitze mal wieder vor einer Ausarbeitung und mich starrt eine leere Gliederung an. Sie hat mich heute schon mehrere Stunden andgestarrt und hat auch vor dies weiterhin zu tun. Fast als würde sie mich mit ihrer Existenz quälen wollen. Doch was kann ich dagegen tun, mir fällt im Moment einfach nichts ein was ich dazu schreiben könnte geschweige mit welchen Teilthemen sich meine Ausarbeitung auseinandersetzen soll. Doch die Gleiderung ist nur der Anfang, nach der Gleiderung folgt das Abstract und die eigentliche Schreibarbeit! Was soll ich nur tun? Ich werde noch wahnsinng und langsam vergeht mir die Lust an der Ausarbeitung zu arbeiten. Dabei könnte alles so einfach sein! Ich hätte mich einfach nur hinsetzen und mit dem schreiben anfangen sollen. Ich höre schon die einzelnen Writer aufschreihen: “Des kannste doch net machen!”, doch ich kann und ich werde, denn die beste Lösung für Einfalls- oder Kreativitätslosigkeit sowie Demotivation etc. ist es einfach loszulegen. Wer seine Zeit mit Meckern, Nörgeln und Selbstmitleid verbringt kommt damit garantiert nicht eher ans Ziel.
Also setze ich mich hin und fange einfach zu schreiben und damit einfach kreativ zu sein. Denn je mehr Gedanken sich um ein Thema drehen, desto mehr Gedanken kommen dazu. Unser Gehirn ist nunmal ein sehr spontanes Organ. Wenn wir etwas sehen denkt es sich sofort etwas dazu aus. So sieht es auch mit der Schreibarbeit aus. Je mehr wir hinschreiben desto mehr Ideen spuckt das Gehirn aus. Dieses Verhalten unseres Gehirns können wir uns zu Nutze machen und das Meiste herausholen um wirklich kreativ zu werden. Und ich rede hierbei nicht nur von Prosatexten, sondern von jeglicher anderer Art von Texten. Je mehr Gedankengut in einem Text steckt, desto kreativer wirkt dieser text auf die Leser. Doch genug um den heissen Brei herumgeredet, kommen wir zu den Rahmenbedingungen um wirklich frei zu schreiben:
Ihr müßt wissen worauf Ihr hinaus wollt, sprich habt ein Ziel auf das Ihr hinschreiben wollt, sonst endet die ganze Aktion in einem einzigen Chaos!
Ihr solltet ungestört mehrere Minuten am Stück schreiben können, also sorgt dafür dass euch keiner stört während Ihr im Schreibfluss seid!
Während Ihr schreibt, wiedersteht dem Drang den Text sofort zu verbessern. Steht zu den Fehlern die ihr dabei macht, ihr werdet noch genug Möglichkeiten habe diese zu korrigeren. Und ihr verhindert damit aus dem Schreibfluss zu kommen.
Bleibt im Schreibfluss! Denkt also an nicht an die Einkäufe oder wen ihr heute noch anrufen wollt und versucht vorallem nicht nebenher noch was anderes zu machen! Dies lenkt euch nur ab und stört euren Schreibfluss.
Wie man vielleicht aus der Liste herauslesen kann gehört der Schreibfluss zu den wichtigsten Themen. Der Schreibfluss ist das A und O bei dieser Methode. Doch was wenn der Schreibfluss einfach nicht kommen will? Dies ist eine Berechtigte Frage! Ich kann euch beruhigen, der Schreibfluss wird auf jeden Fall kommen. Manchmal muss man eben etwas nachhelfen.
Um den Schreibfluss sinnvoll zu trainieren muss man erstmal anfangen seine Gedanken einfach nieder zu schreiben. Die Gedanken nieder zu schreiben klingt so banal wie es ist, man schreibt einfach für eine bestimmte Zeit lang alles nieder was einem in den Sinn kommt. Es gibt dabei nur einige Dinge zu beachten! Man sollte die Gedanken nicht zensieren, also seid ehrlich mit dem was Ihr niederschreibt. Sobald Ihr nämlich anfangt die Gedanken zu zensieren stockt der Schreibfluss, und das wollen wir doch nicht. Ausser Euch sollte niemand anderes diese niedergeschriebenen Gedanken zu Gesicht bekommen, Ihr sprecht ja schließlich nicht alles aus was Ihr denkt. Das Schreiben sollte am Anfang etwa vier Minuten (am PC) oder etwa 8 Minuten Handschiftlich dauern. Dies Zeiten sind Erfahrungswerte meinerseits und gelten als Mindestzeiten. Ihr müßt also mindestens 4 Minuten lang am Stück alles neiderschreiben was euch in den Sinn kommt, sollte es länger dauern kann man auch ohne Probleme länger schreiben.
Macht dieses Training etwa eine Woche lang einmal pro Tag und Ihr werdet merken wie sich euer Schreibfluss deutlich verbessert. Für die etwas ungern regelmäßig machen, macht diese Übung wenn Schreibblockaden entstehen und macht danach eine kleine Pause von etwa zehn Minuten bevor Ihr weiterschreibt. So jetzt wisst ihr wie man den Schreibfluss trainier, aber wie wird das Ganze zu eurem Nutzen angewandt? Ihr macht bei der eigentlichen Arbeit das selbe wie im Training. Die einzige Ausnahme ist das ihr diesmal zielgerichtet alles runterschreibt was euch zu dem Thema einfällt. Fallen euch beim Schreiben andere Sachen ein, dann schreibt diese auch mit.
Da der Schreibfluss unsere Gedanken, zu einem oder mehreren Themen, wiedergibt, kann man sich danach hinsetzen und den Text nach guten Ideen etc. untersuchen. Wie ich bereits oben erwähnte wird unser Gehirn dafür sorgen das es genug zum schreiben gibt. Doch der Fluss unserer Gedanken ist sehr chaotisch. Er entspricht im Normalfall dem Ergebnis das man erhält wenn man beliebig Daten aus dem Netz mitschneidet und sich das ganze ausdruckt. Er ist ungeordnet, roh und er muss noch sortiert und kategorisiert werden, doch steckt er voller interessanter Ansätze und spiegelt zu großen Teilen unsere Meinung und unsere Gefühlslage wieder.
Was machen mit dem aufgeschriebenen Gedanken?
Nun die Aufgeschriebenen Gedanken sind ungefilterte (wortwörtliche) Einfälle die durch unseren Geist produziert wurden. Ich gehe dann immer mehrmals durch um aus dem chaos einen geordneten Text zu machen. Meistens gehe ich auch in mehreren Schreibsitzungen an eine Sache heran (je nach Länge) um das Maximum heraus zu holen. Oft ergeben sich aus diesen zusätzlichen Schreibsitzungen Ideen die ich für andere Teile des selben Textes verwenden kann. Was auch passieren kann ist das man sich Tatsachen vor Augen führt die man vorher nicht bewusst bedacht hat oder es ergeben sich Argumente bei denen man denkt: “Wieso bin ich da nicht schon vorher darauf gekommen!”
So, ich wünsche viel Spass beim Üben und Niederschreiben. Und natürlich viel Erfolg mit den aktuellen Arbeiten!
Hier sind einige Fotos meines China-Trips im September 2010. Im Speziellen geht es hierbei um die Verbotene Stadt und den Jinshang Park direkt nördlich von der Verbotenen Stadt.
Dem Arbeitsalltag entkommen und sein Leben genießen? Wer will das nicht gerne tun? Nicht mehr jeden Morgen früh aufstehen, die morgentliche Standardroutine durchführen und ins Geschäft fahren. Jetzt mal ehrlich, wem gefällt dieser tretmühlenartige Ablauf? Na gut wenn man auf sowas steht geht das schon klar, aber was ist mit Rest der Menschheit die dieses ganze Schema einfach nur ermüdend finden?
Nun für die gibt es meist nur die Möglichkeit im Lotto zu gewinnen, eine stinkreiche Person zu heiraten, von Beruf Sohn sein oder einfach das Buch “The four hour workweek” von Timothy Ferris zu lesen und das darin Geschriebenen umzusetzen.
In the four hour workweek zeigt Timothy Ferris wie man seinen 8-9 Stunden Arbeitstag so umwandeln kann das man sein Leben in der Zeit genießen kann in der es sich noch lohnt sein Leben zu genießen, nämlich solange man noch kein Rentner ist. Tim geht dabei auf Phasen ein die er Miniruhestände nennt und zeigt in dem Buch auf das man nicht viel Geld haben muss um zu leben wie die ganzen Neureichen. Er zeigt auch auf wie man Teile seines Lebens outsourcen kann um örtlich ungebunden zu sein und sein Leben dort zu verbringen wo man es gerne möchte.
Im großen und ganzen ist The 4 hour workweek bzw. die 4 Stunden Woche leicht zu verstehende und ziemlich locker geschriebene Kost. Tim Ferris schreibt sehr progressiv weshalb es sehr viel Spass macht das geschriebene zu lesen. Diese Art zu schreiben erhöht die Lesegeschwindigkeit deutlich womit das Buch recht flott durchgelesen ist. Als Beispiel nimmt Tim Ferris sich und seine Firma Brainquicken, mit der er die ganze im Buch beschriebene Geschichte durchgemacht hat und somit überhaupt in der Lage ist dieses Buch zu schreiben. Die hierbei genannten Tips für das Leben erweisen sich als wegweisend aber erfordern auch sehr viel Mut um sie in voller Gänze umzusetzen, denn nicht jeder ist ein Timothy Ferris. Jedoch hat mir das Lesen des Buches sehr viel Freude bereitet und ich kann es ungemein weiterempfehlen. Selbst für die Personen die sich garnicht aus ihrem Alltagstrott entfernen wollen bietet dieses Buch etwas, nämlich einen kleinen Ausflug in das Leben wie es vielleicht mal sein könnte.